Der Ursprungsbau der seit der Reformation (1530) Hauptpfarrkirche von Siegen geht auf das 13. Jhdt. Zurück. Kern der Architektur ist ein Sechseckbau, ein sog. romanisches Hexagon, an den sich ein Chor auf rechteckigem Grundriss mit einer halbrunden Apsis anschließen.
Bei der verheerenden Bombardierung Siegens (16. Dezember 1944) wurde das Gotteshaus bis auf den massiven Turm zerstört.
Bemerkenswert ist noch das Krönchen auf dem Turm, das als Wahrzeichen Siegens gilt. Das ursprüngliche „Krönchen“ ein Meisterwerk der Schmiedekunst von ca. 2,5 m Durchmesser ,mit einer Windfahne von ca. 3 m Länge war eine Gabe des Landesherrn Reichsfürst Moritz von Nassau-Siegen. Er ließ es im Jahre 1658 als Dank für seine Erhebung in den Stand eines Reichfürsten anfertigen. Das heutige „Krönchen“ ist eine Replika für das im Jahre 1993 abgestürzte Wahrzeichen.
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